Am 1. Oktober 1912 beschloss das Direktorium der BASF, eine Feuerwehr zu gründen. Ziel war es, den Brandschutz des Chemieunternehmens auf ein professionelles Niveau zu heben. Die BASF-Werkfeuerwehr nahm am 1. April 1913 den Dienst auf. Seither hat sich viel getan: Rückten die zunächst vierzehn Werkfeuerwehrleute anfänglich mit schienengebundenen Pritschenwagen aus, setzt die rund 200 Kräfte starke Wehr heute vom Manipulator über Quadrocopter bis hin zum Turbolöscher auf modernste Brandschutztechnik. Eines hat sich aber nicht verändert: Heute wie vor über 100 Jahren sorgen die Werkfeuerwehrleute rund um die Uhr für den Brandschutz und die Gefahrenabwehr im und um den Ludwigshafener Stammsitz der BASF.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens im Jahr 2013 wurden wir beauftragt, die Geschichte der BASF-Werkfeuerwehr nach wissenschaftlichen Standards zu recherchieren und in Buchform zu publizieren. Im Zuge der Bucherstellung haben wir interne und externe Archive ausgewertet und zahlreiche Zeitzeugengespräche geführt. Das im Dezember 2017 erschienene Buch Die BASF-Werkfeuerwehr – 1913–2017 zeichnet auf 200 Seiten die Entwicklung der Wehr zu einer der modernsten und schlagkräftigsten Werkfeuerwehren vor dem Hintergrund der Unternehmensgeschichte der BASF nach.

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