Ob Brillen- und Ferngläser, Foto- und Filmobjektive, Mikroskope, Planetarien oder mikrochirurgische Instrumente: Die Marke ZEISS steht für Technologie an der Grenze des Machbaren. Über den Unternehmensgründer Carl Zeiss (1816–1888) ist jedoch relativ wenig bekannt. Wer war der Mann, der von Jena aus den optischen Gerätebau zu revolutionieren begann? Stand hinter dem Aufstieg der Firma ein durchdachtes unternehmerisches Konzept, oder wurde Carl Zeiss vom eigenen Erfolg überrascht und schließlich überholt?

Gemeinsam mit dem Leiter des ZEISS Archivs, Wolfgang Wimmer, haben wir das Leben und Wirken der Privatperson, des Technikers und Unternehmers Carl Zeiss erforscht und – rund 50 Jahre nach Erscheinen der letzten umfassenden Biografien – in lesbarer und zeitgemäßer Form aufbereitet. Dabei fragen wir auch nach der Aktualität des Zeiss’schen Vermächtnisses – in Gesprächen mit der Familie, Vertretern des Unternehmens und einem herausragenden Wissenschaftler der Gegenwart.

 

Das Buch „Carl Zeiss – eine Biografie“ ist im Mai 2016 im Böhlau Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

 

Mit dem Unternehmen ZEISS verbindet uns zudem eine weiter zurückreichende Geschäftsbeziehung: Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Carl-Zeiss-Stiftung im Jahr 2014 haben wir geholfen, einen der herausragenden Meilensteine in der Stiftungsgeschichte zu erforschen: die im Jahr 2004 abgeschlossene Reform des Stiftungsstatuts. Im Rahmen des gemeinsam mit dem ZEISS Archiv realisierten Projekts haben wir den Weg zur Stiftungsreform aus der Perspektive der wesentlichen Akteure nachgezeichnet. Dafür wurden rund 30 ausführliche Interviews geführt und ausgewertet. Die Arbeitsergebnisse bilden die Basis für die weitere Erforschung der Stiftungsgeschichte.

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